UNGLEICHE STAATEN:
RASSE UND GESCHLECHTSIDENTITÄT IM KONTEXT DER LATEINAMERIKANISCHEN UNABHÄNGIGKEIT
FREITAG, 17. SEPTEMBER – SAMSTAG, 18. SEPTEMBER 2004
ZWEITÄGIGE KONFERENZ
UNIVERSITY OF WARWICK, SCHOOLS OF HISTORY & COMPARATIVE AMERICAN STUDIES
UNIVERSITY OF NOTTINGHAM, DEPT OF HISPANIC AND LATIN AMERICAN STUDIES.
Die Konferenz fand an der Universität Warwick statt und konzentrierte sich auf die Politik der Gender- und Rassenidentität in der Zeit der Unabhängigkeit in Spanisch-Amerika (1810-1830). Zur Diskussion standen Fragen bezüglich der Politik des Poetischen (die diskursive Konstruktion von Kategorien der Geschlechtsidentität und der Rasse, und die Repräsentationen von Frauen und untergeordneten ethnischen Gruppen) sowie die Politik des Konflikts (ungleicher Zugang zur Macht und zu Ressourcen) beim Zusammenbruch des alten Regimes und des Aufbaus der modernen Republiken. Die Konferenz hatte damit das Ziel, neue Fragen zur Geschichtsschreibung der spanisch-amerikanischen Unabhängigkeit geltend zu machen und eine revisionistische Historiographie zu hinterfragen, die den Übergang zur Unabhängigkeit als Annahme von Prinzipien und Formen der Moderne betrachtet. Sie brachte Forschung aus dem in Nottingham durchgeführten AHRB-Projekt »Lateinamerikanische Frauen aus geschlechtsspezifischer Sicht: Die politische Kultur von Frauen und die textuelle Konstruktion der Kategorie ›Gender‹ 1780-1850« mit den jüngsten Arbeiten internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, die an den Positionen, an dem Einfluss und an der Wahrnehmung von Frauen, Ureinwohnern und Schwarzen in der Zeit großer politischer Veränderung in Spanisch-Amerika interessiert sind. Zu den Vortragenden gehörten: Nestor Auza (Academia Nacional de Historia, Argentina), Peter Blanchard (Toronto), Sarah Chambers (Minnesota), Will Fowler (St. Andrews), Aline Helg (Geneva), Asuncion Lavrin (Arizona), Pamela Murray (Alabama), Karen Racine (Guelph), Peggy Sharpe (Florida State). Die Konferenz wurde von Professor Anthony Macfarlane (Comparative American Studies, University of Warwick) und Professor Catherine Davies (Department of Hispanic and Latin American Studies, University of Nottingham) organisiert. Weitere Informationen erhalten sie von:
Professor Catherine Davies: 00 44 (0)115 951 5655 catherine.davies@nottingham.ac.uk
Professor Anthony Macfarlane: 00 44 (0)2476 523425 A.McFarlane@warwick.ac.uk
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